Chronik

Aus der Geschichte Altbessingens:

Altbessingen wurde erstmals in einer Urkunde aus dem Jahre 804 erwähnt. Es wird damals als Beinseggeswan genannt. Erst um 1317 wird eine neue Schreibweise angegeben und zwar Beinsgesang, dem im 16. Jahrhundert die Vorsilbe „Alt“ zugefügt worden ist.

Altbessingen ist ein vorfränkischer Ort und wahrscheinlich eine allemannische Siedlung. Die Gemeinde gehörte immer zum Zehntgericht Arnstein, Amt Trimberg, war Würzburgerisch, das heißt dem jeweiligen Fürstbischof zu eigen.

Altbessingen ist seit dem Jahre 1172 nachweisbare Pfarrei, es ist also eine Urpfarrei für das obere Werntal. Der mitten im Ort gelegene Kiliansbrunnen soll einmal den Frankenapostel zur Rast eingeladen haben.

Eine besondere Zierde des Ortes sind die schönen Prozessionsbildstöcke, die in zwei Ringen im Ort angelegt sind.

Die jetzige Kirche wurde im Jahre 1614 erbaut. Seit 1803 unterstehen der Pfarrei die Filialen Gauaschach (bis 2000) und Neubessingen.

Im Gemeindewald befinden sich die sog. Hünengräber (ugs. auch Hunnengräber). Die Funde aus der Zeit der Bandkeramik, Hallstattzeit sind Zeugen frühester Besiedelung.